Pistor wächst weiter: 827 Millionen Franken Umsatz
Pistor hat im Geschäftsjahr 2024 in allen Kundensegmenten zugelegt, insbesondere in der Belieferung der Gastronomie. Die Rothenburger Grosshändlerin steigerte ihren Umsatz um 3,8% auf 827,1 Millionen Franken, der Gewinn lag bei 26,8 Millionen Franken. Finanzielle Mittel, die in den Ausbau der Infrastruktur und somit in Kundenvorteile zurückfliessen.

Die Bäckerei-, Gastronomie- und Gesundheitsmarkt-Zulieferin Pistor blickt auf ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. 827,1 Millionen Franken im Jahr 2024 bedeuten ein Plus von 3,8% gegenüber dem Vorjahr. Der Gewinn entwickelte sich parallel dazu auf 26,8 Millionen Franken. Während im Vorjahr die Teuerung das Resultat deutlich beeinflusste, erzielte Pistor das aktuelle Wachstum aus eigener Kraft. „Mit massgeschneiderten Angeboten und engagierten Mitarbeitenden sorgen wir dafür, dass sich unsere Kundinnen und Kunden ganz auf ihr Tagesgeschäft konzentrieren können“, erklärt CEO Patrick Lobsiger den Erfolg.
Investitionen in Verteilzentren
Besonders geschätzt werde Pistors Zuverlässigkeit: Patrick Lobsiger: „Grundlage für unseren zuverlässigen Lieferservice sind die effiziente Lieferkette und unsere hochautomatisierten Infrastruktur, in die wir kontinuierlich investieren.“ So verfolgt Pistor gleich mehrere Infrastrukturprojekte: In absehbarer Zeit öffnet die neu gebaute Verteilzentrale in der Ostschweiz, die Westschweizer Verteilzentrale in Chavornay wird modernisiert und am Hauptsitz Rothenburg entstehen mittelfristig neue Lager-, Warenumschlags- und Distributionsflächen. «Ausserdem wollen wir auch im digitalen Bereich Massstäbe setzen. Unser digitales Einkaufszentrum Mercanto soll die grösste B2B-Plattform der Schweiz für Food- und Non-Food-Produkte werden“, führt der CEO weiter aus.
Kundensegmente: Gastronomie wächst um 6,7%, Bäckereien weiterhin stabil
Als umsatzstärkste Abnehmer erwiesen sich für Pistor im Geschäftsjahr 2024 die Gastronomiebetriebe. Sie erzielten 436 Millionen Franken, was einem Anstieg von 27,3 Millionen Franken oder 6,7% gegenüber Vorjahr entspricht. Miteingerechnet sind hierbei die Umsätze des Geschäftsfeldes Healthcare, also der Handel mit Medizinalverbrauchsartikeln, welcher sich erst im Aufbau befindet. Das Stammgeschäft mit Bäckereien-Confiserien erreichte 391 Millionen Franken oder 47% des Gesamtumsatzes – ein Zuwachs um 3,3 Millionen Franken. Pistor-CEO Patrick Lobsiger zeigt sich erfreut: „Wir sind stolz darauf, dass sich unser Eigentümer-Segment so robust entwickelt hat. Wir werden auch in Zukunft alles daransetzen, die beste Partnerin für Bäckereien und Confiserien zu sein.“
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