Zufrieden mit der Stelle – aber trotzdem auf dem Sprung für die Jobsuche

Eine Mehrheit der Berufstätigen in der Deutschschweiz ist mit ihrem aktuellen Job zufrieden. Doch 40 Prozent bezeichnen sich als bereit für eine neuen Stelle, wenn sich richtige Gelegenheit bietet. Dies ist das Resultat einer repräsentativen Studie, die das Forschungsinstitut GIM Suisse im Auftrag des beruflichen Online-Netzwerks XING durchgeführt hat.

Wer sucht, der findet: Zwar sind 85 Prozent der Schweizer zufrieden mit ihrer Stelle, aber grundsätzlich nicht abgeneigt, für neue Herausforderungen auf Jobsuche zu gehen. (Bild: Fotolia.com)

Wie zufrieden sind Arbeitnehmende in ihrem Job? Und wie hoch ist ihre Bereitschaft zu wechseln? Dies wollte das Online-Netzwerk XING herausfinden und befragte dazu rund 500 berufstätige Personen in der Deutschschweiz.

Über die Hälfte der Jungen würde 2018 ihre Stelle wechseln

85 Prozent der Befragten gaben an, mit ihrem derzeitigen Job sehr oder eher zufrieden zu sein. So richtig unzufrieden sind gerade mal 6 Prozent. Dieses positive Bild zeige sich quer über die Geschlechter und alle Altersgruppen, fand die Befragung heraus. Aber auch wenn der grossen Mehrheit ihre aktuelle Stelle gefällt: 30 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer wären durchaus offen für einen Wechsel, und weitere 10 Prozent haben sogar schon konkrete Schritte unternommen. Besonders jüngere Arbeitnehmende sind wechselfreudig: Mit 60 Prozent sind weit über die Hälfte der 18- bis 29-Jährigen bereit, ihre Stelle in diesem Jahr zu wechseln.

Jobsuche in der Schweiz ist eine lokale Angelegenheit

Ein wichtiges Kriterium bei der Stellenwahl ist laut der GIM-Studie der Arbeitsort. Vier von zehn Befragten wünschen sich eine Stelle am eigenen Wohnort. 51 Prozent würden immerhin einen Arbeitsweg von maximal 50 Kilometern auf sich nehmen. Männer und Vollzeitangestellte sind insgesamt bereit, für die Arbeit etwas weiter zu reisen als Frauen und Teilzeitangestellte. Über die Landesgrenze hinaus zieht es nur ganz wenige: Gerade mal 3 Prozent würden für eine Arbeitsstelle die Schweiz verlassen.

Stellensuche: Schweizer nutzen ihr persönliches Netzwerk

Zu möglichen neuen Arbeitsstellen informieren sich Schweizerinnen und Schweizer auf ihrer Jobsuche am häufigsten über Bekannte, Freunde oder Familienangehörige: Knapp zwei Drittel nutzen ihr persönliches Netzwerk für die Stellensuche. Dann folgen allgemeine Jobbörsen im Internet (58 Prozent) und spezialisierte Stellenportale (56 Prozent). Unternehmen können sich diese Tatsache zu Nutze machen, indem sie die persönlichen Online-Netzwerke ihrer Mitarbeitenden aktiv in ihre E-Recruiting-Strategie einbinden. „Das Nutzen solcher neuen Möglichkeiten ist besonders zu Zeiten des Fachkräftemangels und der Vollbeschäftigung dringend notwendig“, sagt Yves Schneuwly, Geschäftsführer von XING Schweiz.

Top-Wunsch-Arbeitgeber der Schweizer XING-Nutzer: Swisscom, Migros und SBB

Eine aktuelle Auswertung der in den XING-Profilen hinterlegten Wunsch-Arbeitgeber zeigt die meistgenannten Schweizer Unternehmen:

  1. Swisscom
  2. Migros-Genossenschafts-Bund
  3. SBB CFF FFS
  4. Roche
  5. UBS
  6. ABB
  7. Die Schweizerische Post
  8. Credit Suisse
  9. Swiss International Air Lines
  10. Bundesverwaltung

Erwartungsgemäss finden sich an der Spitze der Liste grosse Namen mit hoher Strahlkraft. „Besonders die grösseren Schweizer Unternehmen, die für fortschrittliche Arbeitsbedingungen stehen, geniessen bei den Arbeitnehmern den Status eines Wunsch-Arbeitgebers. Trotz ihrer Grösse sind diese Unternehmen lokal gut verankert“, so Yves Schneuwly. Damit auch kleinere Schweizer Unternehmen einfacher erkennen können, wer interessiert ist, in ihrem Betrieb zu arbeiten, hat XING eine Wunsch-Arbeitgeber-Funktion eingerichtet. So kann die Suche nach dem „Perfect Match“ zielführend gestaltet werden.

Quelle: www.xing.com

 

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